• Haus der Geburt Bethesda

The most beautiful place to be born is the female body!

Aktualisiert: 9. Mai 2019

The most beautiful place to grow up is the family, whatever it means nowadays.


Es ist nun mal völlig egal wo man geboren wird, so lange es doch ein Ereignis von Transformation durch die wunderschönen Kathedrale „female body“ geschieht.


In einem Stall oder im königlichen Schloss, in einem Flüchtlingslager oder im Universitätsspital, es ist immer und überall möglich eine gute, schöne, richtige, sichere, gesunde und zauberhafte Geburt zu haben. Neugeborene Kinder, neugeborene Mütter die am genau richtigen Ort zur richtigen Zeit waren.



Aufgabe von einer Hebamme ist es, die Frau durch die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett zu begleiten, bei Regelwidrigkeiten zu helfen und bei Pathologie für sie und ihr Kind Hilfe zu suchen.


Eine Hebamme ist eine Midwife. Eine Hebamme ist keine Med.Wife. Die Hebamme geht mit der Frau, beobachtend, mit mehr als 5 Sinnen. Hebamme wiegt und misst, tastet, riecht, hört, schaut, begegnet und fühlt das Gleichgewicht, denkt vor und denkt nach. Eine Hebamme sucht nicht Risiken, sucht nicht das, was nicht stimmt, sondern das was stimmt und ihr Ziel ist dieses wachsen zu lassen. Dass die Frau mit Ruhe, Mut und Humor zu ihrem Muttersein wächst.

Wir alle wissen, solche Hebammen gibt es überall. In der Hausgeburtshilfe, in Geburtshäusern, in Spitälern.



Basel hat einen Vielfalt von Geburtsortmöglichkeiten und eine kompetente Hebammenschar.

Deshalb ist es zeitgemäss, dass Krankenhäuser sich erweitern zu „Gesundenhäusern“ bezüglich Geburtshilfe. So gerne wir es beweisen möchten, dass die grosse Sicherheit und der Risikoaspekt besser in Spitälern gewährleistet sind, zeigen die Studien etwas anderes. Für eine gesunde Schwangere ist es genau so sicher im Geburtshaus oder im Spital zu entbinden.

Jede im Spital Arbeitende weiss, dass es hausgemachte Indikationen und Interventionen gibt, und dass viel geburtshilfliches Können in Vergessenheit zu sinken droht. Dabei gehen Resourcen für Pflege an Frauen, die am liebsten einfach in aller Ruhe ihr Kind entbinden und nach Hause gehen möchten.



Krankenhäuser haben grosse Aufgaben vor sich und können sich noch enorm entwickeln bezüglich Geburtshilfe. (z.B. Senken von Sectio-Raten , Beckenendlagen vaginal entbinden, Zwillinge, Drillinge und kranke Schwangere oder verstümmelte Frauen begleiten). Da, arbeiten Hebammen Hand in Hand mit Ärzten und Therapeuten und in deren Schwesternhaus, Geburtshaus, in Frieden von Hebammen geleitete Geburtshilfe.


Momentan im Frühling 2019 kann man stolz auf Basel sein und als Hebamme hoffnungsvoll auf die nächste Zukunft für die gebärenden Frauen hinblicken. Obwohl manche gute Orte schliessen mussten, blüht auch von deren Samen etwas leise duftendes hervor.



Danke an alle die Gebären und an die, die Geburtsorte gestalten und weiterentwickeln.

Merja Riijärvi, Hebamme

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